Vergiftungssymptome bei Wirbellosen - Mit Checkliste

VergiftungssymptomeFoto: Michael Wolfinger

Bei Vergiftungserscheinungen bei Garnelen, Krabben und Flusskrebsen muss schnell gehandelt werden, denn es entscheiden hier wenige Minuten um das Überleben der Tiere. Je länger die Tiere giftigen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, umso geringer sind ihre Überlebenschancen. Liegt ein unerklärliches Garnelen Massensterben in Verbindung mit Wasserwechsel, hinzusetzen neuer Pflanzen, Einbringen neuer Dekorationsgegenstände oder sonstigen hantieren bei dem kurz danach Garnelen sterben vor, muss das Gift schnell neutralisiert werden.

Die Empfindlichkeit der einzelnen Arten gegenüber bestimmten Stoffen ist durchaus unterschiedlich. Caridina-Arten, besonders Crystal- und Bienengarnelen, sind meist deutlich empfindlicher als Neocaridina- Arten. Die weitaus unempfindlichsten Garnelen scheinen Amano- und Großarmgarnelen so wie Flusskrebse zu sein.

Ursachen einer Vergiftung
Vergiftungen sind häufige Ursachen für Massensterben. Liegt eine Vergiftung vor, so muss schnell gehandelt werden. Vergiftungen können beispielsweise durch Medikamente, Flüssigdünger, Kupferrückstände aus den Wasserleitungen beim Wasserwechsel oder durch zu hohe Nitrit- oder Nitratwerte auftreten. Auch nach dem Einsatz neuer Wasserpflanzen oder von Crustaceen in nicht eingefahrene Aquarien (falsche Wasserwerte) können sich Vergiftungserscheinungen zeigen. Allein aus diesen Gründen sind regelmäßige Wasserwechsel und gelegentliche Kontrollen der Wasserwerte wichtig. Aber auch durch falsche Haltungsbedingungen wie zu seltene Wasserwechsel, zu wenige Filterreinigungen, zu starke Fütterung, Verwesung unbemerkt gestorbener Tiere, zu intensive CO²-Zufuhr oder Fäulnis im Bodengrund können Vergiftungen auftreten. Auch durch äußere Einflüsse wie Chlor, Wasch- und Putzmittel, Insektenvernichtungsmittel sowie Medikamente und Kupfer können starke Schädigungen, die bis hin zum Tod führen, ausgelöst werden. Sollten bei der gemeinsamen Haltung von Garnelen mit Fischen einmal Medikamente unumgänglich sein, so sollte man versuchen, vor der Anwendung die Garnelen aus dem Aquarium zu entfernen oder die Fische in einem anderen Behälter zu behandeln. Die Garnelen können nach erfolgter Behandlung der Fische und einem Teilwasserwechsel, Filterreinigung sowie einer Filterung über Aktivkohle wieder eingesetzt werden. Ist das nicht möglich, kann man einige erprobte, für Garnelen unschädliche Medikamente verwenden. Auf keinen Fall Medikamente anwenden, die Kupfer enthalten!

Erste Anzeichen
Massensterben innerhalb weniger Minuten in Verbindung mit Änderungen, die kurz vorher am Aquarium gemacht wurden, sind keine Seltenheit: Sei es durch Wasser von einem Wasserwechsel in dem sich Chlor oder Kupferrückstände aus der Leitung befinden, Hinzusetzen neu erworbener Aquarienpflanzen oder durch Zugabe von Medikamenten oder Flüssigdünger für die Aquarienpflanzen. Die Garnelen  können träge oder apathisch sein, unkoordinierte und orientierungslose Schwimmbewegungen zeigen, wild durch das Aquarium schießen sich dann zu Boden sinken lassen und machen den Anschein als wären sie tot. Auch Garnelenansammlungen, die sich in der Nähe des Filtereinlaufs der Belüftungseinrichtung oder an der Wasseroberfläche aufhalten, oder Farbveränderungen des gesamten Körpers ins milchig Orange können erste Anzeichen für eine Vergiftung sein.

Sollte es aus irgendeinem Grund zu unerklärlich hohen Verlusten binnen eines Tages unter Ihren Garnelen kommen, so versuchen Sie zuerst die rechts nebenstehenden Fragen zu beantworten:

  • Ist zu wenig Sauerstoff vorhanden?
  • Ist die Wassertemperatur zu hoch?
  • Sind die Wasserwerte nicht in Ordnung pH-Wert, dGH, dKH, Nitrit, Nitrat, Kupfer?
  • Wird CO² im Aquarium verwendet? CO²-Konzentration im Wasser prüfen!
  • Wurde vor kurzem ein Wasserwechsel gleichzeitig Filterreinigung durchgeführt?
  • Haben Sie neue Pflanzen oder Tiere dazugekauft?
  • Wurde vor kurzem mit einem Medikament behandelt?
  • Verwenden Sie Flüssigdünger oder Anti-Algenmittel oder sonstige Zusätze?
  • Wurden neue Dekorationsgegenstände, Wurzeln, Steine, Kies oder ähnliches eingebracht?
  • Verhalten sich Ihre Garnelen anders als normal, sind sie beispielsweise träge oder fressen nicht mehr?


Können Sie nur eine Frage mit Ja beantworten, dann sollten Sie sofort einen 80 %igen Wasserwechsel vornehmen. Wenn möglich, die Tiere sogar in ein anderes, eingefahrenes Aquarium umsetzen. Als erstes Mittel der Wahl sollten Sie Aqua-Tropica Nano-Life hinzugeben. Dies bindet Stoffe wie Kupfer, Pestizide, Medikamentenrückstände, Chlor und andere Schwermetalle innerhalb kürzester Zeit und neutralisiert die Giftstoffe.

Aqua-Tropica Nano-Life ist die erste Hilfe Maßnahme bei unerklärlichem Sterben oder Ausfällen. Aqua-Tropica Nano-Life bindet Stoffe wie Kupfer, Pestizide, Medikamentenrückstände, Chlor und andere Schwermetalle innerhalb kürzester Zeit und Giftstoffe werden dadurch schnell unschädlich gemacht.

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